Krankheiten

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Die häufigsten Krankheiten, werden z.B. durch Pflanzen oder neue Fische eingeschleppt aber auch durch falsche Vergesellschaftung und dadurch resultierenden Stress eingeschleppt und verursacht.

Die häufigsten Krankheiten sind:

Oodinium, Ichthyophtririus und Costia

 

Oodinium:

Diese Krankheit äußert sich in winzig kleinen Punkten die den Körper und Flossen überziehen. Oft fällt der befall erst recht spät auf, wenn die fische wie eingepudert aussehen.

Spätestens jetzt bemerkt man ein Flossenklemmen. Sie scheuern sich an Gegenständen und sie schwimmen unsicher und schaukelnd durch das Becken.

Da diese Krankheit oft monatelang unbemerkt bleibt ist es auch gerade bei einer Zucht sehr ärgerlich, da sich Eier und Larven nicht entwickeln.

Zwar helfen auch handelübliche Medikamente recht gut aber ich bevorzuge andere Behandlungsmethoden.

2 EL Kochsalz auf 10 Liter Wasser auf etwa 2 - 4 Wochen befristet wirken sehr zuverlässig. Kochsalz und kupferhaltige Medikament schaden jedoch gerade empfindliche Pflanzen, deshalb empfehle ich diese Behandlung im Einzelbad.

 

Ichthyophtririus:

Diese Krankheit ist einfacher als Oodinium zu erkennen, weil sich dieser Befall durch deutliche Punkte am Körper und Flossen zeigen.

Die Begleitsymptome sind ähnlich.

Bei hartnäckigem Befall sollte man zu dem ausgesuchten Präparat 1 -2 TL Kochsalz pro 10 Liter beifügen.

Auch das Einzelbad, wie vorher erklärt, bringt Heilung.

Zusätzlich unterstützt eine Temperaturerhöhung auf 30 grad kurzzeitig natürlich auch die Heilung.

Die Bakterien sterben schneller ab als sie sich vermehren können, weil der Stoffwechsel enorm angehoben wird und sie schneller altern und sterben.

Costia:

Diese Krankheit ist äußerst hartnäckig, besonders bei Arten aus dem Betta Splendens Formenkreis, kann dieser Ektoparasit ein ernsthaftes Problem darstellen.

Denn, nur eine hohe Dosierung von Präparaten spe6ziel gegen Costia, bei zusätzlicher Salzanwendung, bringen Erfolg.

Ab einer Wassertemperatur von 33 - 34 Grad sterben Ektoparasiten, wie die oben erwähnten ab.

Leider werden so hohe Temperaturen auch von nur von wenigen Betta und Zierfischarten vertragen.

Auch eine Senkung des PH-Wertes auf 3,2 - 4 können Ektoparasiten abgetötet werden oder zumindest in ihrer Entwicklung gestoppt werden. Leider ist dies auch nicht bei vielen fischen anwendbar.

 

Fräskopfwürmer:

Diese Parasiten können den Fischen sehr gefährlich werden.

Glücklicherweise sind diese Parasiten bei Betta sehr selten, denn Fräskopfwürmer sicher abzutöten ist ein langwieriges und schwieriges Unterfangen.

Nur über Futter gereichte Präparate zeigen Wirkung.

der befall wird meist erst spät erkannt. Im fortgeschrittenem Stadium hängen die Wurmenden aus dem After der Fische. Wird ein befall mit diesen Würmern festgestellt, so muss man das Aquarium sofort unter Quarantäne stellen. Nach erfolgreicher Behandlung, sind die Fische noch mind. einen Monat lang gesondert zu pflegen und zu beobachten.

 

 

Bauchwassersucht, Schuppensträube, Glotzaugen, Geschwüre und offene nichtheilende wunden sind oft Merkmale für fisch TBC.

Fisch-TBC tritt meist bei alten, geschwächten und dauergestressten Fischen auf, aber auch bei falscher Ernährung und schlechter Wasserqualität.

Betroffene fische sind sofort zu isolieren oder besser zu erlösen.

Ein Wasserwechsel ist danach durchzuführen und der Filter muss gereinigt werden.

Die Lebensqualität der Fische sollte man spätestens jetzt überprüfen und abändern!!!

 

Verletzungen:

Durch die rabiate Werbung zur Paarung kann es oft zu Bissverletzungen kommen. gerade in einem Betta Becken empfehle ich immer vorbeugend Seemandelbaumblatt dazu zu tun und zwar nicht als ganzes sondern zerbröselt, da die Stoffe so besser ans Wasser abgegeben werden.

Nicht allzuschwere Verletzungen kann man gut mit 5 - 15 g Kochsalz auf 10 Liter behandeln.

Seemandelbaumblätter beugen eine Verfilzung solcher Wunden vor und vermindern zudem noch stress. Wegen Verpilzungen kann man jedoch auch Erlenzapfen benutzen. 1 Zapfen auf 10 Liter Wasser. Auch die zapfen kann man einfach ins Wasser tun. Sie sind zudem noch recht dekorativ.

Um ein Heilbad mit Seemandelbaumblatt zu machen, geht man wie folgt vor:

Für einen fisch, nimmt man ein Stück SMBB (Zigarettenschachtel Größe), zerbröselt es und gibt es in eine Schüssel. Das brüht man wie Tee auf. Zusätzlich kann man 1-2 EL Kochsalz auch 10 Liter Wasser zugeben. Das lässt man abkühlen und gießt es in das Quarantäne Becken oder Behälter. ein Eimer reicht aus. darin badet man den Fisch ca. 2 stunden und das jeden tag, bis Besserung eintritt. Eine Abdunklung des Behälters sorgt dafür, dass das Tier nicht soviel Stress hat.

Wenn zu oft starke Verletzungen vorkommen, sollte man die Hälterungsbedingungen überprüfen und abändern!

 

Schwarze Flecken:

... am Körper und in den Flossen, sowie Schuppensträube am kopf, sind Anzeichen für organische Belastungen die im Wasser ausgelöst wurden.

Die Belastungen entstehen durch den Abbau organischer Materialien wie beispielsweise Torf oder Stoffwechselendprodukte von Fischen, Schnecken und anderen Wassertieren.

Bringt ein Wasserwechsel keine Besserung, so müssen organische Deko-Elemente ausgetauscht werden, z.B. Laub, Torf oder Holz.

 

Absterben der Eier und Larven:

Hierfür gibt es sehr viele Ursachen. Stimmen die Wasserparameter für die Zucht, könnte es sein, dass nachts Schnecken oder Plattwürmer sich über die Eier oder Larven her machen.

Auch ein Befall von Ektoparasiten wie Oodinium kann zum Absterben führen.

Sollte nach Behandlung solche einen Befalles und Neuansatzes danach nicht für erfolg sorgen, könnten auch genetische Gründe vorliegen, wie z.B. genetische defekte von Artenbastarten oder Vermischungen von sehr voneinander abweichenden oder isolierten Fundortformen.

Auch eine Sterilierität ist eine Möglichkeit dafür.

 

 

 

Wird weiter bearbeitet!

 

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