Aquaristik

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Hier finden Sie allgemeines Zum Thema Aquaristik. Unter "Bilder" können Sie sich einige Bilder meiner Aquarien und Tiere anschauen.

 

 

Die Haltung von Fischen und wirbellosen in Aquarien ist nie wirklich artgerecht. Gerade deshalb sollte man, wenn man ein Aquarium hat, den Fischen die Natur so nah wie möglich bieten. Diese Lebewesen werden meist von Menschen zur Zierde gehalten. Umso mehr sollte man den Tieren bieten und geben was sie brauchen. Nicht selten werden viel zu viele Fische in einem Becken gehalten oder aber Fische, die überhaupt nicht zusammen zu halten sind, sind in einem Becken zusammen. Das geht gar nicht!

Es gibt genügend Literatur in der man sich informieren kann. Auch bietet das Internet zahlreiche Foren und informative Seiten, wo man Antworten und Hilfe findet.

Ich selber habe auch sechs Aquarien. warum 6? Weil ich Fische habe, die man nicht zusammen halten kann, da sie einfach nicht zueinander passen. Ich habe bei mir einigen Fischen ein zu Hause gegeben, in dem sie FAST wie in der Natur leben können. So muss ich den Fischen nicht den Stress von Chemiekeulen antun oder sie mit zu vielem Wasserwechsel die Wasserwerte durcheinander bringen. Wasserwechsel mache ich nur, wenn es das Wasser tatsächlich verlangt, weil z.B. eine Krankheit bei den Fischen ist oder das Wasser nicht mehr den notwendigen Werten entspricht. Unerfahrenen Aquarianern jedoch empfehle ich einen kleinen regelmäßigen Wasserwechsel, bis sie erfahren genug sind, erforderliche Maßnahmen selber zu erkennen.

Viele Pflanzen, Wurzeln und Steine, bieten den Tieren ausreichend Sauerstoff und Versteckmöglichkeiten, die sie brauchen. Viele Aquarianer wollen dies nicht, da sie die Fische dadurch teilweise nicht sehen. Aber die Fische sind Lebewesen und keine Püppchen zum anschauen. Natürlich sollte auf den Raum zum Schwimmen (so genannter Tanzsaal) gedacht werden, wobei die Fische sehr gern zwischen den Pflanzen schwimmen. Zu viele Fische sind genauso schlecht für das Gleichgewicht im Aquarium.

Bei dem Besatz, den man sich auswählt sollte unbedingt auf die Größen geachtet werden, die die Tiere erreichen können. In zu kleinen Becken könnte bei groß werdenden Fischen Kümmerwuchs entstehen.  Der Ancistrus kann ca. 18 cm erreichen und ist somit nicht für Aquarien kleiner als 80 cm Kantenlänge zu empfehlen. Bei lebendgebährenden Fischen, sollte man den erheblichen Nachwuchs rechnen. man sollte sich deshalb früh genug um eventuelle Abnehmer kümmern. Die Natur reguliert den Nachwuchs auch in dem adulte Tiere ihre Kleinen selber fressen. Es bleibt aber in den meisten Fallen genügend Nachwuchs übrig, den man nicht im ganzen Ausmaß behalten kann.

Viele Zierfische sind überzüchtet worden und bei vielen im Handel angebotenen Tieren handelt es sich um Wildfänge! Diese Fische können nur sehr schwer nachgezüchtet werden und so erleichtern sich die "lieben" Züchter bzw. Verkäufer, die Arbeit durch Wildfang, ähnlich wie beim Clownfisch, aus dem Kinofilm "Nemo" bekannt der "Dank" dieses Kommerzes vorm Aussterben bedroht ist. Lasst die Finger davon! Außerdem ist der Clownfisch ein Meerwasser Fisch. ich habe Berichte gehört, indem erzählt wurde, dass "Züchter" diesen Fisch als Süßwasser Fisch umzüchten wollen. Katastrophal!!!

Beim Kauf von Zierfischen sollte man sich erkundigen ob der jeweilige Fisch ein Schwarm- oder Gruppenfisch ist. Schwarmfische sollten mit 10 Tieren mindestens gepflegt werden. Gruppenfische mit mind. 6 Tieren. Je nach Beckengröße ist eine höhere Anzahl idealer.

 

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